Lemke: Geschichte der Biosphärenreservate ist „Erfolgsgeschichte“

Lemke: Geschichte der Biosphärenreservate ist „Erfolgsgeschichte“

Deutschlands Umweltministerin hält die Idee der UNESCO-Modellregionen gerade in der Klimakrise für immer wichtiger.

Deutschlands Umweltministerin Steffi Lemke hat anlässlich einer internationalen Tagung der UNESCO-Biosphärenreservate in Deutschland die Geschichte dieser nachhaltigen Modellregionen als „Erfolgsgeschichte“ gewürdigt. „Die Idee der Biosphärenreservate ist auch nach 50 Jahren noch aktuell: modellhaft nachhaltige Wirtschaftsweisen entwickeln und diese dann in die Breite tragen“, sagte Lemke. „In der Klimakrise wird es immer wichtiger, nachhaltig zu wirtschaften, dafür neue Methoden zu erproben und großflächig einzuführen, so wie es in Biosphärenreservaten gelebte Praxis ist.“

Das Netzwerk der UNESCO-Biosphärenreservate aus Europa und Nordamerika tagt im Juni 2024 erstmals in Deutschland. Rund 250 Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer diskutieren laut Umweltministerium in Wittenberg unter dem Titel „Climate for Change“ Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt, über die Förderung nachhaltiger Wirtschaftsweisen, aber auch über die Rolle von Biosphärenreservaten bei der Bewältigung von Naturkatastrophen.

UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen, die die biologische Vielfalt und funktionierende Ökosysteme als Grundlage einer zukunftsfähigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bewahren. Weltweit gibt es mehr als 700 UNESCO-Biosphärenreservate in über 130 Ländern, 17 davon in Deutschland.

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