Baerbock reist nach Australien, Neuseeland und Fidschi

Baerbock reist nach Australien, Neuseeland und Fidschi

Deutschlands Außenministerin betont vor ihren Besuchen in der Indopazifik-Region die Verbundenheit mit den Ländern.

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock reist für eine Woche nach Australien, Neuseeland und Fidschi. Sie sendet mit dieser Reise auch ein Signal an China. Vor dem Abflug in die südaustralische Metropole Adelaide betonte sie, wie wichtig es sei, dass die Demokratien im Wettstreit mit autoritären Systemen zusammenstünden. Australien und Neuseeland bekämen „noch viel direkter als wir die heftigen Windstöße ab, die durch Chinas zunehmend offensiveres Auftreten in die Welt geschickt werden“, sagte Baerbock.

Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, sich sicherheitspolitisch stärker in der Region um den Pazifischen und den Indischen Ozean zu engagieren. „Die Sicherheit in Europa hängt auch von der Sicherheit im Indo-Pazifik ab – und umgekehrt“, betonte Baerbock. „Gerät die internationale Friedensordnung auf der einen Seite der Welt unter Druck, bröckelt sie auch am anderen Ende der Welt.“

Nach dem Besuch in Australien fliegt die Ministerin weiter nach Neuseeland. Letzte Station der Reise ist Fidschi, das sich über 300 Inseln im Südpazifik erstreckt. Dort wird es vor allem um den Klimawandel gehen, von dessen Folgen Fidschi so stark betroffen ist wie kaum ein anderes Land auf der Welt.